Reise in die Erdgeschichte

Ausgehend von Kinderfragen erklärt die Ausstellung die Geologie der Region anschaulich im Detail.
 

Hier heißt es z.B.: Können Steine leuchten?“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet sie ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreut. Und sie soll natürlich Spaß machen!
 
Wie aus einer anderen Welt mutet das silbern glänzende Gebilde am Eingang an. Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Hier schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Hunderte Millionen Jahre schafft die Zeitmaschine zum Glück in wenigen Sekunden. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab. Im Karbon lebten hier zum Beispiel Großlibellen mit bis zu 70 cm Spannweite, Riesenskorpione und Riesentausendfüßler.
 
Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde. Wie und mit welchen Werkzeugen wurde gearbeitet? Da Bergbau immer gefährlich war, beteten die Bergleute zu ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Barbara, um sicher wieder ans Tageslicht zu kommen. Und warum baute man überhaupt die verschiedenen Mineralien ab? Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie „Achat“, „Limonit“ oder „Psilomelan“ zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit „Schwarzlicht“ angestrahlt werden. Im Mineralienkabinett laden zahlreiche Hands-on-Stationen zum Forschen und Mitmachen ein. In einem Märchen erfährt man sogar drei „steinerne“ Geheimnisse.