Stadtführungen

 
Offenburg ist mehr als eine attraktive Einkaufsstadt mit Flaniermeile im historischen Stadtkern. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten zu erkunden und spannende Geschichten über Offenburg und seine Stadtgeschichte zu erfahren.
 
Von März bis Ende Oktober werden jeden Samstag kostenlose Stadtführungen angeboten; von Juni bis August zusätzlich am Mittwochabend.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Dieses kostenlose Angebot gilt nur für Einzelpersonen und Paare.
 
Stadtführungen für Gruppen sind ganzjährig individuell buchbar.
 
 
  Preise für Gruppen bis max. 25 Personen:
  60 Minuten Dauer:  70 Euro
  90 Minuten Dauer:  80 Euro
  120 Minuten Dauer: 90 Euro
  zzgl. Sonn- und Feiertagszuschlag
 
  Information & Buchung
  Mo - Fr 10-12 Uhr
 
 
 
Hier finden Sie eine Themen-Übersicht unserer Stadtführungen:
 
Hier finden Sie die Termine unserer Stadtführungen für 2026:
 
 
 
 
 
 
 

Themen der Stadtführungen

 
Dreifaltigkeitskirche / Oststadt
Dieser zweistündige Spaziergang durch die Oststadt beginnt mit der Besichtigung der Dreifaltigkeitskirche und führt dann zu architektonischen Beispielen der Erstbebauung dieses Stadtviertels. Anhand der Häuserzeilen in der Friedrichstraße und Hildastraße sowie in der Augustastraße werden die Baustile der späten Gründerzeit erklärt. 

Dauer: 2 Stunden
barrierefrei
 
 
Gewölbekeller
Eine zweistündige Führung durch das unterirdische Offenburg: Anhand von vier typischen Kelleranlagen wird die Offenburger Stadtgeschichte lebendig. Die Gewölbekeller, deren Ursprünge bis ins Mittelalter reichen, lassen durch ihre Bauweise und die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten erahnen, wie man in einer mittelalterlichen Stadt lebte. Ein barocker Weinkeller erzählt von bürgerschaftlicher Verpflichtung für bedürftige Bürger. 

Dauer: 2 Stunden
nicht barrierefrei
 
 
Historischer Waldbachfriedhof
Der „Alte Friedhof“ bietet vielfältige Einblicke in die Kultur- und Stadtgeschichte Offenburgs. Viele Gräber erinnern an Menschen, welche die Stadtgeschichte mitgeprägt haben, ob sie nun Bürgermeister, Industrielle, Künstler, Handwerker waren oder zu den „kleinen Leuten“ gehörten. Teile des Friedhofs sind den Gräbern der Gefallenen der Weltkriege, den Ordensfrauen und den Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Offenburgs vorbehalten. 

Dauer: 2 Stunden
eingeschränkt barrierefrei
 
 
Innenstadt
Durch den Zwingerpark vorbei an der Dionysos-Skulptur geht es über die Max-Wenk-Treppe zum Ölberg, vorbei am Vinzentiusgarten zum Historischen Rathaus. Zum Abschluss der zweistündigen Führung wird die Mikwe, das ehemalige jüdische Ritualbad besichtigt.
 
Dauer: 2 Stunden
barrierefrei möglich
 
 
Kirchen
Drei verschiedene Kirchen werden besichtigt: die Evangelische Stadtkirche, die Klosterkirche Unserer Lieben Frau mit der Marienkappelle des Klosters und die St. Andreas-Kirche oder die Alt-Katholische Kirche St. Mattias des früheren Kapuzinerklosters. 

Dauer: 2 Stunden
eingeschränkt barrierefrei
 
 
Kleindenkmale
In der zweistündigen Führung wird eine kleine Auswahl der zahlreichen Kleindenkmale in der Offenburger Innenstadt besichtigt.
 
Dauer: 2 Stunden
barrierefrei möglich
 
 
Kulturforum
Die ehemalige wilhelminische Kaserne ist heute ein Ort der Begegnung und künstlerischen Aktion mit Städtischer Galerie, Stadtbibliothek, Musikschule, Kunstschule und etwa 20 Vereinen und Gruppen, die sich unter dem Dach des Trägervereins "Kultur in der Kaserne" gefunden haben. Die Konversion der ehemaligen französischen Kaserne war das größte Hochbauprojekt der Stadt im 20. Jahrhundert. Auf dem Rundgang wird die Geschichte der Kaserne und die heutige Nutzung erläutert. 

Dauer: ca. 1,5 Stunden
eingeschränkt barrierefrei
 
 
Lapidarium / Vinzentiusgarten
Das Lapidarium im Vinzentiusgarten und den Gewölben des Vinzentiushauses wurde im Juni 2001 zusammen mit dem Aenne-Burda-Stift eröffnet. Der wertvolle Bestand an Grenzsteinen, Steindenkmalen und -skulpturen wurde dort zusammengefasst, u. a. Originalfiguren des Ölbergs aus dem 16. Jahrhundert, die Skulpturen auf alten Offenburger Brunnen oder die interessante polyedrische Sonnenuhr.

Dauer: ca. 1,5 Stunden
nicht barrierefrei
 
 
Mikwe
Die Offenburger Mikwe ist ein herausragendes unterirdisches Baudenkmal. Seine Bauzeit liegt vor dem Stadtbrand von 1689, der die mittelalterliche Bebauung darüber zerstörte. Nur die Mikwe überdauerte geschützt unter der Erde. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe heute möglich ist. Das Bad wurde später zum Brunnen umgenutzt und der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. In der Führung wird erklärt, wie das jüdische Ritualbad einst genutzt wurde und welche Funktionen es innerhalb der jüdischen Gemeinde erfüllte.

Dauer: ca. 1,5 Stunden
nicht barrierefrei
 
 
Orte der Revolution
Offenburg zählte Mitte des 19. Jahrhunderts etwa 4.000 Einwohner – kaum zu glauben, dass die Bewohner
eines so beschaulichen Städtchens in der Lage waren, die Volksversammlungen von 1848/49 mit ca.
20.000 bzw. 30.000 Teilnehmern organisatorisch in den Griff zu bekommen. In der Führung werden die
wichtigsten Revolutionäre und Revolutionärinnen vorgestellt und Orte und Gebäude besichtigt, die während
der Freiheitsbewegung 1847- 49 in Offenburg eine Rolle spielten.

Dauer: 2 Stunden
eingeschränkt barrierefrei
 
 
 
Stadtmauer
Die Stadtmauer ist ein jahrhundertealter steinerner Zeitzeuge Offenburger Vergangenheit. Bei einem etwa zweistündigen Spaziergang um die heute noch in großen Teilen vorhandene Stadtmauer erfährt man Geschichte und Geschichten. Ein buntes, nicht immer fröhliches Bild der Entwicklung unserer Stadt von der Stadtgründung bis zum Heute – “Wenn die Stadtmauer erzählen könnte“.

Dauer: 2 Stunden
eingeschränkt barrierefrei
 
 

Barrierefreie Stadtführungen

Einige Themenführungen können barrierefrei angeboten werden, Dauer ca. 60-90 Minuten. Informieren Sie sich dazu bitte unter Museum im Ritterhaus Tel. 0781 82-2460 oder schreiben Sie eine Nachricht an museum@offenburg.de.