Kursangebote

57 Ergebnisse

"Auf Wolke 7!" - Der römische Götterhimmel

mit Alexandra Eisinger
ab 7 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Die Römer glaubten an zahlreiche Götter und Göttinnen. Sie sollten über einen bestimmten Bereich des Lebens wachen. Der höchste im römischen Götterhimmel war Jupiter, Herr des Lichts und Chef aller Götter. Die Kinder erhalten einen Einblick in die römische Religion, deren Götterbilder und Rituale. Sie erfahren, wie viele verschiedene Götter es gibt, wie man sie erkennen und unterscheiden kann, wofür sie zuständig waren und welche Charaktereigenschaften man ihnen zuschreibt. Im praktischen Teil formen die Kinder aus Ton eine kleine Statuette. 

 

(K)ein Platz an der Sonne. Die deutschen Kolonien

mit Alexandra Eisinger / Marion Herrmann-Malecha / Susanne Leiendecker
Klasse 8 / ab 14 Jahren oder Erwachsene
60 Minuten
max. 20 Personen
Bei einem Rundgang durch die Ausstellung wird das deutsche Kolonialsystem mit seinen Besitzungen in Afrika, China und der Südsee vorgestellt: Nach der Reichsgründung 1871 wuchs in Deutschland der Wunsch nach einer Weltmachtpolitik. Man beneidete die europäischen Kolonialmächte um ihre Gebiete in Übersee und stieg in den imperialen Wettkampf ein. Technischer Fortschritt (Dampferlinien, Eisenbahnen) unterstützten den schnellen Austausch zwischen Mutterland und Kolonien. Globale Verflechtungen (Handelsnetze, Güteraustausch und Migrationsbewegungen) wuchsen stetig an. Schließlich erfährt man, welche Auswirkungen das Kolonialsystem bis heute hat.
 

Abenteuer Eisenbahn

mit Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder
Mit der Erfindung der Eisenbahn vor ca. 200 Jahren veränderte sich das Leben der Menschen in Offenburg, die Landschaft durch den Bau der Bahnstrecken, die Arbeit durch neue Berufe und wie die Menschen reisten. „Bitte einsteigen! Türen schließen! Vorsicht bei der Abfahrt!“
Im praktischen Teil basteln die Kinder einen "beweglichen Zug".

Alle Kurse aus dem Themenkatalog können als Kindergeburtstag gebucht werden

ab 4 Jahren
90 oder 120 Minuten
max. 8 / 12 Kinder
90 Min - 70 € / 120 Min - 80 € , evtl. zzgl. Material

Zusätzlich die im Weiteren angezeigten Kurse.
 

Allgemeine Führungen

für Erwachsene
60 / 90 Minuten
max. 20 Personen
ab 70 € zuzüglich ermäßigtem Eintrittspreis

In jeder Abteilung des Museums, sowie in der Mikwe, im Lapidarium und im Atelierhaus Vollmer möglich. 

 

Am Anfang war das Ei

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Wer war zuerst da? Das Ei oder die Henne? Und wie entwickelt sich ein Küken im Ei? Diese Fragen werden erklärt und darüber hinaus die mythologische Bedeutung des Eis für die Menschheit erläutert. Im praktischen Teil bemalen die Kinder ein Osterei aus Papier.

Amsel, Drossel, Fink und Star

mit Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max.12 Kinder

Vögel sieht und hört man draußen überall. Die Kursleiterin erklärt den Kindern, wie sie fliegen, sich ernähren, wie sie ihre Jungen aufziehen und warum manche von ihnen einmal im Jahr auf große Wanderschaft gehen. Auf spielerische Art lernen die Kinder die Lebensweise der Vögel kennen und entdecken mit Hilfe von Mikroskop und Lupe die ökologischen Zusammenhänge. Anschließend töpfern die Kinder einen Vogel mit Federn. 

Apfel, Nuss und Mandelkern

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger
ab 7 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder
Anders als heute war im Mittelalter der Heilige Abend ein strenger Fastentag. Umso mehr freuten sich die Menschen auf den 25. Dezember, der festlich mit Kirchgang und Festessen begangen wurde und dem weitere Feierlichkeiten folgten. Glücklich waren dabei jene, die es sich leisten konnten, ihr Festessen mit duftenden Gewürzen zu verfeinern. Denn früher waren Gewürze wie Nelken, Zimt, Pfeffer und Kardamom oder Vanille sehr kostbar und teuer.
Die Kinder erfahren in einer Geschichte, wie Johannes und Barbara vor 700 Jahren Weihnachten feierten und erkunden die Gewürze mit Augen und Nase.
Im praktischen Teil wird ein "duftender" Stern gebastelt.
 
Nur im Dezember buchbar.
 

Auf leisen Pfoten

mit Alexander Weigand
ab 7 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder
Stimmt es, dass nur Großkatzen brüllen können? 
Zusammen reisen wir durch alle Kontinente der Erde und beobachten die verschiedensten Arten von Katzen - von der Hauskatze über den Puma bis hin zu Großkatzen. Wir erforschen die Lebensräume, den ökologischen Einfluss und das Jagdverhalten. Außerdem lernen wir die verschiedenen Arten der Katzen zu unterscheiden und was sie so besonders in der Tierwelt macht.
Im praktischen Teil werden aus Korken und Pfeifenreinigern kleine Katzen gebastelt, die mit Wasserfarben bemalt werden.

Auf Tour im Museum - Fragen erlaubt! Führung für Kinder

mit Alexandra Eisinger / Susanne Hansert / Susanne Leiendecker
Ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 14 Kinder

In allen Räumen und Ecken des Museums ist etwas zu entdecken. Bei einem Rundgang durch das gesamte Haus gibt es Interessantes, Spannendes und Lustiges, aber auch Schauriges zu erfahren. Wie viel frisst ein Elefant am Tag? Warum hat das Zebra seine Streifen? Warum lag der Schwarzwald vor Urzeiten einmal am heutigen Südpol? Wie klingt die Südsee? Und wie sah Offenburg im Mittelalter aus? Fragen sind ausdrücklich erwünscht!

 

Der jüdische Friedhof

mit Marion Herrmann-Malecha / Cornelia Kalt-Jopen / Alexandra Eisinger
ab 12 Jahren / Erwachsene
90 Minuten
max. 12 Personen
Treffpunkt: Aussegnungshalle Waldbachfriedhof

Die Offenburger jüdische Gemeinde begrub ihre Toten seit 1871 auf einem separaten Teil des Historischen Waldbachfriedhofs.
Der Friedhof wird auf Hebräisch auch "Beit ha chaim" genannt, was so viel wie "Haus der Lebenden" heißt. Was genau das bedeutet, erfahren die Teilnehmer*innen dieses Kurses. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde, einzelner Personen und Familien sowie jüdische Bräuche sollen lebendig werden. 
Männliche Teilnehmer müssen eine Kopfbedeckung tragen.

Der koloniale Blick. Imperialismus, Rassismus und Klischees

mit Alexandra Eisinger / Marion Herrmann-Malecha / Susanne Leiendecker
ab Klasse 7 / oder Erwachsene
60 Minuten
max. 20 Personen

Rassentheorien waren im ausgehenden 19. Jahrhundert weit verbreitet und bestimmten das Handeln der imperialen Staaten. Wie wurden die Kolonien von Zeitgenossen gesehen und welche Folgen der Kolonialzeit sind auch heute noch zu spüren? Viele Stereotypen und Klischees überdauerten den Kolonialismus bis heute. Und auch in unserer Sprache existieren noch immer Begriffe, die von kolonialem und rassistischem Gedankengut geprägt sind. Bei dem Rundgang werden auch die Auswirkungen des Imperialismus bis heute sowie die Rolle des Rassismus im imperialen System aufgezeigt.

Die Badische Revolution

mit Marion Herrmann-Malecha / Susanne Leiendecker
ab Klasse 8 / ab 14 Jahren / oder Erwachsene
60 Minuten
max. 20 Personen
Offenburg zählte Mitte des 19. Jahrhunderts etwa 4000 Einwohner – kaum zu glauben, dass die Bewohner eines so beschaulichen Städtchens in der Lage waren, die Volksversammlungen von 1848/49 mit 20.000 bzw. 30.000 Teilnehmern organisatorisch in den Griff zu bekommen. Das Thema Badische Revolution wird in der Abteilung Neue Stadtgeschichte an einer „Revolutionswand“ anschaulich dargestellt. Die Schüler*innen lernen wichtige Hintergründe, die während der Freiheitsbewegung 1847- 49 in Offenburg eine Rolle spielten, und die wichtigsten Revolutionäre und Revolutionärinnen kennen. Die Führung schafft über die lokalgeschichtliche Ebene einen Einstieg bzw. eine Vertiefung und Ergänzung in die 48er Thematik.

Die Kräuterhexe. Von Heilkräutern und Küchenkräutern

mit Alexandra Eisinger
ab 7 Jahren / Jugendliche oder Erwachsene
90 Minuten
max. 12 Personen

Das Wissen um Kräuter ist von jeher sehr geschätzt, sei es nun das Wissen darum, welches Kraut der Speise den richtigen Geschmack gibt oder mit welchem Kraut man schmerzendes Zwicken im Bauch oder Halsweh behandelt. Die großen Kräutergärten der alten Klöster sind nicht nur die Apotheken jener Zeit, sie gelten auch als ein Paradies auf Erden.

Aber Kräuter können noch viel mehr als heilen und würzen: Sie sind gut gegen böse Geister und manche sind richtige Glücksbringer, so erzählen es die alten Geschichten. Diesen Kurs soll man mit allen Sinnen genießen: mit den Augen, mit der Nase, mit der Zunge. Soweit möglich, arbeiten wir mit frischen Kräutern. Im praktischen Teil bereiten die Teilnehmenden eine feine Speise mit Hilfe der Aromenvielfalt der Kräuter zu.

Nur in den Sommermonaten buchbar (Mai - Oktober).

 

Die Macht der Karten - Kartografie

mit Alexandra Eisinger
ab 10 Jahre
120 Minuten
max. 12 Kinder

Landkarten waren nicht nur Abbildungen der zu der jeweiligen Zeit bekannten Welt, sondern auch immer eine Darstellung davon, wie sich die Menschen diese vorgestellt haben. Karten waren aber auch ein Mittel, um Grenzen der Macht zu behaupten. Im Kurs werden die alten Karten angeschaut. Was ist dargestellt und wie? Wie sehen die "Ränder der Welt" aus? Wer hat den Auftrag gegeben und warum? Was passiert, wenn ein Kontinent einen falschen Namen bekommt? Und wer war eigentlich Martin Waldseemüller? Im praktischen Teil wird ein Globus aus der "Waldseemüller-Karte" gebastelt.

 

Die Mikwe

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger / Renée Hauser / Susanne Hansert u.a.
ab Klasse 7 / oder Erwachsene
90 Minuten
Klassenstärke
Die Offenburger Mikwe ist ein herausragendes unterirdisches Baudenkmal. Seine Bauzeit liegt vor dem Stadtbrand von 1689, der die mittelalterliche Bebauung darüber zerstörte. Nur die Mikwe überdauerte geschützt unter der Erde. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe heute möglich ist. Das Bad wurde später zum Brunnen umgenutzt und der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. In der Führung wird erklärt, wie das jüdische Ritualbad einst genutzt wurde und welche Funktionen es innerhalb der jüdischen Gemeinde erfüllte.

Die Römer in Offenburg

mit Alexandra Eisinger / Marion Herrmann-Malecha
ab Klasse 3
120 Minuten (als Workshop: 2 Termine, 2 x 120 Minuten)
90 Minuten (ohne praktischen Teil)
Klassenstärke (ab 14 Kindern wird die Gruppe geteilt)

Auch wenn im Stadtbild fast nichts mehr zu erkennen ist, so haben die Römer doch Einiges in und um Offenburg hinterlassen. Der Kurs ist eine Spurensuche  in der archäologischen Abteilung des Museums: Wie haben die Römer gelebt, welche Götter hatten sie, was gehörte neben Haselmaus und Papagei noch auf den Tisch der Römer? Die Antworten auf diese und andere Fragen gibt es im Kurs. Im praktischen Teil wird eine Terra-Sigillata-Schüssel getont. 
Dieses Thema kann auch als Workshop mit einer Dauer von 2 x 2 Stunden angeboten werden. Dann wird im praktischen Teil nicht nur getöpfert, sondern auch gekocht!

Die Sammlung Cron. Großwildjagd - ein koloniales Erbe?

mit Marion Herrmann-Malecha / Susanne Leiendecker
ab Klasse 8 / ab 14 Jahren / oder Erwachsene
60 Minuten
max. 20 Personen
Die Großwildjagdtrophäen des Ehepaars Cron haben in der kolonialgeschichtlichen Ausstellung ihren Platz gefunden: Auch nach dem „Verlust“ der deutschen Kolonien faszinierte die fremde Artenwelt die Menschen in Deutschland. Wer es sich leisten konnte, ging nach wie vor auf Safari. So auch das Ehepaar Cron: Hermann und Gretchen Cron bereisten zwischen 1925 und
1939 Afrika, Indien und Indochina, um dort mit Kamera und Gewehr auf die Jagd zu gehen. Nach dem Tod Hermann Crons schenkte Gretchen die Sammlung der Stadt Offenburg.

Die Weihnachtskrippe

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

So unterschiedlich Krippen aussehen können, die dargestellte Geschichte ist weltweit immer dieselbe. Im Kurs wird die Weihnachtsgeschichte erzählt und an den Krippen nachvollzogen. Bei der Betrachtung wird auf ihre Unterschiede und Besonderheiten sowie auf die jeweilige Krippenbautradition eingegangen. Im praktischen Teil wird ein Engel getont.

Nur bei zeitgleicher Krippenausstellung im Museum buchbar.

 

Dokumentarfilm (Workshop, 2 Termine)

mit Alexander Weigand
ab 16 Jahren
2 Termine: 120 Minuten und 180 Minuten
max. 12 Jugendliche
Ständig schaut man sie sich an... Youtube-Filmchen über alle möglichen Themen. Aber wie gestaltet und macht man eigentlich einen Dokumentationsfilm? Bei uns im Museum könnt Ihr das in einem zweitägigen Workshop üben und von unserem erfahrenen Filmemacher Alexander Weigand vieles lernen. Auf geht's: Klappe...und...action! Dieser Workshop ist gut für ältere Schüler*innen und Jugendliche geeignet.

Druckwerkstatt

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger / Susanne Hansert
ab Klasse 3 / ab 9 Jahren
120 Minuten
Klassenstärke (ab 14 Kindern wird die Gruppe geteilt)

Ob in der Schule oder Freizeit – überall gibt es Gedrucktes: Bücher, Zeitschriften, Zeitungen und vieles mehr. Erfunden wurde der Buchdruck schon vor über 500 Jahren. In diesem Kurs erhalten die Kinder Einblicke in die Geschichte des Buchdrucks. Dabei steht die Bedeutung von Johannes Gutenbergs revolutionärer Erfindung und deren Auswirkung auf die damalige Lebenswelt im Mittelpunkt. Im Kurs werden kostbare gedruckte Bücher der Historischen Bibliothek Offenburg angeschaut, bevor die Kinder im praktischen Teil mit Metallbuchstaben nach dem Prinzip von Gutenberg selbst drucken. 

Druiden, Barden, Helden. Keltische Lebenswelten

mit Alexandra Eisinger
ab 9 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Nahezu jeder kennt Asterix und Obelix, die Gallier, die sich gegen die Römer zur Wehr setzten. In unserer Gegend hießen die Gallier Kelten. Die Kinder bekommen in diesem Kurs eine Vorstellung vom Leben der einheimischen Kelten, von ihrem Glauben und ihrer Gesellschaftsstruktur, bevor die Römer kamen. Es wird erläutert, wie sich die beiden Kulturen der Kelten und der Römer vermischt und sich dabei gegenseitig bereichert haben. Im praktischen Teil werden keltische, römische oder gallo-römische Glücksbringer gestaltet.

Ein Krokodil gibt's nicht nur am Nil

mit Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder
Ein Krokodil gibt's nicht nur am Nil, sondern auch in Offenburg, allerdings nur im Museum. Dort kann man verschiedene Krokodilarten anschauen und viel Interessantes über ihr Aussehen, ihr Leben und ihr Verhalten erfahren. Den Kindern wird vermittelt, dass Krokodile nicht nur gefährliche Tiere sind, sondern dass sie bei der Aufzucht ihrer Jungen auch sehr liebevoll sind. Im praktischen Teil wird die Geschichte vom „Unfreundlichen Krokodil“ erzählt, sowie ein „Krokodil-Memory“ gebastelt und damit gespielt.

Ein Tag im Leben der Erde

mit Alexander Weigand
ab 9 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Der Kurs dreht sich um die Entstehung und die Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten. Ausgehend von der Zeitmaschine und den im Museum im Ritterhaus gezeigten Gesteinen werden im Kurs die Erdzeitalter anschaulich am Beispiel einer Wanduhr erklärt. Es wird gemeinsam überlegt, wann das Mammut lebte und seit wann es Menschen gibt. Im praktischen Teil werden Urzeit-Tiere gemalt.

Dieser Kurs ist momentan nur als Kindergeburtstag buchbar.

Feuer und Flamme

mit Alexandra Eisinger
ab 8 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Feuer und damit verbundene Wärme und Licht sind lebenswichtige Bestandteile der menschlichen Kultur. Doch wie kamen die Menschen zum Feuer? Die Geschichte von Feuer und Flammen durch die Jahrtausende ist Thema dieses Kurses. Wie sah zum Bespiel die Beleuchtung bei den Römern aus? Und wie ist ein mittelalterlicher Kachelofen aufgebaut? Wie ändert sich die Kochstelle im Laufe der Menschheitsgeschichte? Die Kinder dürfen selbst versuchen Feuer zu machen, z. B. durch Funkenerzeugung mit dem Feuerstein und Pyrit. Im praktischen Teil wird ein römisches Öllämpchen hergestellt.

Führung für Blinde und sehbehinderte Menschen

mit Alexandra Eisinger
ab 12 Jahren / oder Erwachsene
60 Minuten
max. 15 Personen
Blindenhunde sind willkommen

Diese Führungen sind speziell konzipiert für Menschen mit Sehbehinderungen. Im Laufe der Führungen werden die Objekte (Repliken, haptische Pläne) nicht nur beschrieben, sie können auch erfühlt werden, um das Gehörte zu ergänzen.

Diese speziellen Führungen werden zu den Themen "Die Römer in Offenburg" und "Offenburg im Mittelalter" angeboten.

Geh' du den Frühling suchen

mit Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

„Geh du den Frühling suchen!“ sagte der König zum Heinzelmännchen. Und er ging ihn suchen. Aber woran erkennt man den Frühling? Ausgehend von dieser Geschichte wird herausgefunden, welche Boten den Frühling ankündigen und wie sie genau aussehen. Im praktischen Teil wird eine glitzernde Libelle gebastelt. 

Helden der Arena - Die Gladiatoren

mit Alexandra Eisinger
ab 8 Jahren
120 Minuten
max. 12 Kinder

Die Gladiatoren waren die Stars im römischen Amphitheater. Unser heutiges Bild zeichnet allzu oft ein blutrünstiges Bild einer brutalen Kämpfertruppe. Dabei wird übersehen, dass die Kämpfe rituelle Wurzeln haben und nicht zwangsläufig mit dem Tod eines Kämpfers enden mussten.
Es wird hinter die Kulissen der Spiele geschaut: Wie wird man Gladiator? Mit welchen Waffen kämpft ein Thraker? Welche Gegner hat ein bestiarius? Und was hat eine Wasserorgel mit dem Ganzen zu tun? Im praktischen Teil wird ein Gladiatoren-Helm gebastelt.

 

Hör' doch mal...

mit Susanne Leiendecker / Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Eigentlich gehen wir in ein Museum, um etwas anzusehen. Meistens ist es dort aber so still, dass man sich kaum traut laut zu sprechen. In diesem Kurs wird das Museum ganz anders erkundet. Wie laut wohl ein Löwe brüllen kann? Und wo kommt denn plötzlich die Musik her? War das die große Trommel? Oder die Rassel? Oder sogar beides? Wir gehen im Museum mit allen Sinnen auf Entdeckungsreise. Im praktischen Teil wird eine Trommel hergestellt.

Ich mach Dir schöne Augen! Schönheitspflege im Laufe der Jahrtausende

mit Alexandra Eisinger
ab 9 Jahren / Jugendliche und Erwachsene
90 Minuten
max.12 Personen

Schön sein möchten alle, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Aber was ist „schön“? Zu jeder Zeit gab es Mittel, um die Schönheit zu unterstreichen: Farbe für die Augen, Wangen und Lippen, gute Düfte oder pflegende und wohlriechende Badezusätze. Was gebrauchten beispielsweise die Menschen im alten Ägypten, um „schöner“ zu sein? Zu welchen Mittelchen griffen Römerinnen und Römer? Und wie war das im Mittelalter? Im praktischen Teil wird ein Lipgloss hergestellt.

Industrialisierung - Als die Schornsteine rauchten...

mit Marion Herrmann-Malecha / Constanze Albecker-Gänser
ab Klasse 6 / ab 12 Jahren / oder Erwachsene
90 Minuten
Klassenstärke
... veränderte sich nicht nur das äußere Bild der Stadt, sondern auch die Lebens- und Arbeitsweise der Offenburger.
Etwa ab 1850 entstanden aus kleinen Werkstätten große Fabriken, die in der sich rasch vergrößernden Stadt schnell an Bedeutung gewannen. Die Tabak- und Zigarrenfabriken, die Webereien und Spinnereien. Brauereien, Maschinenfabriken und die zu ihrer Zeit weltberühmten Glas- und Emailleplakatefabriken hinterließen in der Stadt bis heute sichtbare Spuren. 
Die Eisenbahn als wachsender Arbeitgeber war ein bedeutender Motor für die industrielle Entwicklung der Stadt.

Jüdisches Leben in Offenburg

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger
ab Klasse 6 / ab 12 Jahren oder Erwachsene
90 Minuten
Klassengröße
Diese Führung beinhaltet drei Themenbereiche: die Außenstelle Mikwe, also das ehemalige jüdische Ritualbad, sowie einige der in der Stadt verlegten Stolpersteine und Exponate zur jüdischen Geschichte in der Dauerausstellung "Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder" im Museum im Ritterhaus. Zusammen bilden sie das jüdische Leben seit dem Mittelalter bis in die Gegenwart in Offenburg ab.

Kellergeschichten - Stadtführung für Kinder

mit Alexandra Eisinger / Susanne Hansert / Michael Schöner / Andrea Wurth u.a.
ab 8 Jahren
90 Minuten
Klassenstärke (ab 14 Kindern wird die Gruppe geteilt)

Lasst uns gemeinsam das unterirdische Offenburg erkunden! Keller aus verschiedenen Jahrhunderten machen deutlich, wie wichtig eine gute Vorratshaltung früher gewesen ist. Bei unserem Rundgang durch die Stadt stoßen wir auf Vorratskeller und Weinkeller und sogar auf einen Keller mit einem Brunnenschacht und einem unterirdischen Gang. Natürlich überlegen wir, aus welcher Zeit sie stammen und wie sie gebaut wurden. Vielleicht kennt der eine oder andere auch einige Kellergeschichten.


Kleine Geo-Tour

mit Wilfried Enderle, Schwarzwaldguide
ab 10 Jahren / Erwachsene
ca. 120 Minuten
max. 15 Personen
Kooperation mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord   

Mit dem Schwarzwald-Guide geht es auf Entdeckungsreise! Sie erfahren spannend und anschaulich etwas über die Entstehung der hier vorkommenden Gesteine, über Quellen und „Zeigerpflanzen“. Wussten Sie zum Beispiel, dass am Bruderberg Wüstenwein wächst? Oder dass hier früher Steinkohle und Eisenerz abgebaut wurde und dass ein besonders klarer Flussspat abgebaut und an die Universität Oxford geliefert wurde? Die interessante und abwechslungsreiche Tour zu den Themen Landschaft, Erdgeschichte und Natur startet am Wanderparkplatz "Nächstenbach" in Offenburg-Zunsweier.

Bitte beachten: mitzubringen sind festes Schuhwerk, Geländekleidung je nach Wetterlage Sonnen- / Regenschutz, Trinken und Verpflegung je nach Bedarf.

Die Tour ist nicht barrierefrei. Das Begehen von Waldwegen und das Trinken von natürlichem Quellwasser erfolgt auf eigene Gefahr.

Kosten: 90 Euro

         

Küss mich, ich bin ein Frosch

mit Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Wer kennt den Froschkönig nicht, der sich in einen Prinzen verwandelt, als ihn die Prinzessin küsst? Wie aber leben Frösche und Kröten, die nicht zum Prinzen werden? In diesem Kurs geht es um die Lebensräume, die Entwicklung und die Besonderheiten in der Lebensweise der Amphibien: Wie kommen sie zur Welt (Entwicklung Kaulquappe - Frosch)? Was fressen Frösche und Kröten? Wie atmen sie? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fröschen und Kröten? Im Anschluss wird ein Frosch aus Origamipapier gefaltet.

Leben in der Steinzeit

mit Alexandra Eisinger / Marion Herrmann-Malecha
ab Klasse 3
120 Minuten (als Workshop: 2 Termine, 2 x 120 Minuten)
Klassenstärke (ab 14 Kindern wird die Gruppe geteilt)

Es geht zurück an den Beginn der Menschheitsgeschichte: Wie hat alles angefangen und was ist der Unterschied zwischen Altsteinzeit und Jungsteinzeit? Zu Beginn waren die Menschen Jäger und Sammler; in dieser Zeit lebten auch die Neandertaler. Etwas später entstanden die noch heute berühmten Höhlenmalereien.  In der so genannten Jungsteinzeit wurden die Menschen dann sesshaft: Wo und wie legten die Menschen der Jungsteinzeit ihre Siedlungen an? Welche Feldfrüchte bauten sie an und welche Tiere zähmten sie? Auch die handwerklichen Fähigkeiten, das Zusammenleben und die Religion der Jungsteinzeitmenschen werden durch ausgewählte Exponate und Bildmaterial veranschaulicht. Hands-On-Stationen, an denen z.B. steinzeitliches Werkzeug ausprobiert werden kann, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte des Themas auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Im praktischen Teil wird Schmuck aus der Steinzeit gestaltet oder Keramikschüsseln getont.

Leben ohne Tablet & Smartphone. Wie leben Kinder anderswo?

mit Susanne Leiendecker / Alexandra Eisinger / Margarita Galkin
ab Klasse 1
90 Minuten
Klassenstärke (ab 14 Kindern wird die Gruppe geteilt)

Wie unterscheidet sich das Leben der Kinder in Übersee von dem der Kinder hier in Deutschland? Wie wohnen sie? Was essen sie? Gehen sie auch zur Schule? Welche Spiele kennen sie? Wir begleiten diese Kinder durch ihren Alltag vom Aufwachen bis zum Schlafengehen und vergleichen ihren Tagesablauf mit unserem. Die Unterschiede zwischen dem Alltagsleben der Kinder hier in Deutschland und dem der Kinder in Afrika, der Südsee und China werden herausgestellt. Über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lebensweisen wird diskutiert und nach Zusammenhängen und Gründen gefragt. Im praktischen Teil wird ein Kreisel gebastelt.

Masken

mit Susanne Leiendecker / Alexandra Eisinger
ab 6 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Während der Fastnacht verkleiden wir uns und setzen Masken auf. In anderen Ländern tut man das nicht nur im Februar. Es gibt bunte, freundliche Masken, aber auch Furcht einflößende. Es gibt Masken, die Menschen, Tiere – und manchmal sogar Geister - darstellen. Das Museum hat zahlreiche ethnographische Masken in seinem Sammlungsbestand, die in der kolonialgeschichtlichen Ausstellung präsentiert werden. Die Kinder lernen die Herkunft, Bedeutung und Entstehung einzelner Masken kennen. Ähnlichkeiten in der Symbolik, Formensprache und Funktion werden untersucht. Masken aus unserer Region, aber auch aus anderen Teilen der Welt, werden vorgestellt. Im praktischen Teil werden Papiermasken bemalt und verziert.

Nur in der Fastnachtszeit buchbar.

Nachts im Museum - Taschenlampenführung

mit Alexandra Eisinger
ab 9 Jahren / Erwachsene
90 Minuten / 60 Minuten
max. 12 Personen

Wer wollte nicht schon immer einmal im Museum sein, wenn alle Besucher gegangen sind und alle Lichter gelöscht wurden? In der Taschenlampenführung ergibt sich nun die Möglichkeit, das Haus im Schein nur einer einzigen Taschenlampe zu erkunden. So werden einzelne Ausstellungsstücke auf ganz besondere Weise hervorgehoben. Die nächtliche Tour geht unter anderem in einen Stollen unter Tage, es werden nachtaktive Wesen im Museum gesucht und ein Skelett im Baumsarg erkundet.

Nur von November bis Februar buchbar. Die Führung findet außerhalb der Öffnungszeiten statt, Preis auf Anfrage.

 

Naturkunde-Podcast

mit Alexander Weigand
ab 10 Jahren
120 Minuten
max. 6 Kinder/Jugendliche
Im Naturkunde-Podcast vertiefen die Kinder ihre Lieblingsthemen aus der Wald-Land-Fluss-Ausstellung. Sie lernen wie die Inhalte aufbereitet und als Podcast im transportablen Sound-Studio von Alexander Weigand eingespielt werden. Am Ende steht ein richtiger Podcast mit Jingle, Interview und perfekt abgemischtem Sound. Der Kurs stärkt die Medienkompetenz der Kinder spielerisch in Teamarbeit.

Offenburg als Reichsstadt

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger / Susanne Leiendecker
ab Klasse 7 / ab 14 Jahre / oder Erwachsene
60 - 90 Minuten
max. 20 Personen

Bei einem allgemeinen Rundgang durch die Ausstellung "Offenburg in der Welt" lernen die Besucher*innen die Geschichte der Reichsstadt Offenburg kennen: Wie entstand und wuchs Offenburg? Wer zerstörte die Stadt und wann wurde sie wieder aufgebaut? Glaube, Wissen und Machtspiele bestimmten die Beziehung zwischen Stadt und Welt. Klöster und Stiftungen bereicherten das soziale und kulturelle Leben. Sie erwarben wertvolle Bücher und Karten, darunter die Weltkarte von Martin Waldseemüller, den „Taufschein Amerikas“.
Die günstige Lage brachte Handel und Größe. Doch die großen Kriege des 17. Jahrhunderts, die 1689 im „großen Stadtbrand“ gipfelten, machten die Stadt zum Spielball des Weltgeschehens. Fast 100 Jahre brauchte Offenburg, um sich von dieser Katastrophe zu erholen. Die Französische Revolution führte schließlich zum Ende der Reichsstadtepoche.

Offenburg im Mittelalter

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger / Susanne Leiendecker
ab Klasse 3
90 Minuten
Klassengröße (ab 14 Kindern wird die Gruppe geteilt)
Wie sah das Leben der Bürger in der Stadt im Unterschied zum Leben der Adligen bei Hofe und der Bauern oder Leibeigenen auf dem Land aus? Durch mittelalterliche Funde, schriftliche und bildliche Überlieferungen wird der unterschiedliche Alltag nachempfunden. Im Mittelpunkt
steht dabei das Leben in der Stadt am Beispiel Offenburgs: Wie wurde Offenburg zu Stadt? Was gehört zu einer mittelalterlichen Stadt? Wer wohnte und arbeitete hier und was wissen wir heute davon? Natürlich interessieren uns auch die Kinder. In Überlieferungen werden sie kaum erwähnt. Gingen sie schon in die Schule? Welche Spiele haben sie gespielt?
Im praktischen Teil wird gefilzt oder getont.

Offenburg während des Kaiserreiches / Imperialismus

mit Marion Herrmann-Malecha
ab Klasse 8 / ab 14 Jahren / oder Erwachsene
60 Minuten
Klassenstärke

Nach 1860 kehrten die Männer der 48er Revolution in die Politik zurück. Die Zeit der Reaktion war überwunden und Offenburg entwickelte sich zu einer liberalen Stadt. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Freiheit und der Wunsch der nationalen Einheit Deutschlands standen im Mittelpunkt. Handel und Industrie erlebten einen großen Aufschwung durch den Bau der Schwarzwaldbahn, der Ansiedlung von Industriebetrieben und dem damit einhergehenden Anstieg der Bevölkerung. Nach dem Krieg von 1870/71 setzte sich der Aufschwung fort. Offenburg war nun keine Grenzstadt mehr und die allgemeine Euphorie durch den gewonnenen Krieg zeigte sich deutlich in der Entwicklung der Stadt. In der Eisenbahnerstadt gewann der Handel an Bedeutung und die Infrastruktur der Stadt erfuhr eine grundlegende Modernisierung. Auch das gesellschaftliche und politische Leben veränderte sich.

Offenburg während des Nationalsozialismus

mit Marion Herrmann-Malecha
ab Klasse 8 / ab 14 Jahren / oder Erwachsene
60 Minuten
max. 20 Personen

Am 6. März 1933 brachten nationalsozialistische Stadträte auf dem Rathausbalkon die Hakenkreuzfahne an. Damit hatte die „Machtergreifung“ in Offenburg ein sichtbares Zeichen gefunden. Ab Mitte der 1930er Jahre sind die enormen Rüstungsanstrengungen auch in Offenburg unübersehbar: In der Stadt werden Truppenteile mit modernen Waffen ausgerüstet und motorisiert. Während Offenburg zu Beginn des Zweiten Weltkrieges von den Auswirkungen der Kampfhandlungen verschont bleibt, ändert sich dies 1941: alliierte Bomber greifen aus der Luft an. Das schwerste Bombardement erleben die Offenburger am 27. November 1944. Ziel ist das Bahnhofsgelände.

Für Schulklassen kann über die Regionalgeschichte anschaulich der Bezug zu den großen Themen des Nationalsozialismus hergestellt werden.

Orte der Revolution in Offenburg

mit Marion Herrmann-Malecha / Cornelia Kalt-Jopen / Alexandra Eisinger / Dirk Ortlieb
ab Klasse 8 / ab 14 Jahren / oder Erwachsene
120 Minuten
Klassenstärke

Offenburg zählte Mitte des 19. Jahrhunderts etwa 4000 Einwohner – kaum zu glauben, dass die Bewohner eines so beschaulichen Städtchens in der Lage waren, die Volksversammlungen von 1848/49 mit 20.000 bzw. 30.000 Teilnehmern organisatorisch in den Griff zu bekommen. Die Teilnehmer*innen lernen im Rahmen dieser Stadtführung die Orte und Gebäude, die während der Freiheitsbewegung 1847- 49 in Offenburg eine Rolle spielten, und die wichtigsten Revolutionäre und Revolutionärinnen kennen. Die Exkursion schafft über die lokalgeschichtliche Ebene einen Einstieg bzw. eine Vertiefung und Ergänzung in die 48er Thematik.


Reise um die Welt

mit Susanne Leiendecker / Alexandra Eisinger / Alexander Weigand
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Einmal auf Weltreise gehen, wer hat noch nie davon geträumt? In diesem Kurs geht man gemeinsam auf große Reise und durchstreift alle Abteilungen des Museums. Von Kontinent zu Kontinent erfahren die Kinder, wie Menschen anderswo leben, was „verlängerte Finger“ sind und was sich hinter einem „geheimnisvollen Hund“ verbirgt. Ob Amerika, Afrika, Lappland oder China - wohin die Reise geht, bestimmen die Kinder selbst! Im Anschluss wird ein Button mit einem Globus gestaltet.

Schon gesehen? Stadtführung für Kinder

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger / Susanne Hansert / Michael Schöner u.a.
ab 7 Jahren
90 Minuten
Klassenstärke (ab 14 Kinder wird die Gruppe geteilt)

Ob altes Gemäuer, tiefe Keller (mit Geheimgang!), kleine Kirchen, offene Plätze, verschlossene Gärten, kühle Brunnen - bei diesem Stadtrundgang gibt es viel Neues zu entdecken. Drinnen und draußen, auf und unter dem Pflaster lässt sich so Offenburgs Geschichte erleben und begreifen.   

Tiere der Nacht

mit Alexandra Eisinger
ab 5 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Wenn es draußen dunkel wird, gehen viele Tiere auf Nahrungssuche. Im Mittelpunkt des Kurses stehen Eulen und Fledermäuse. Sie nehmen eine besondere ökologische Nische ein, die Nacht. Wo diese Tiere leben, was sie fressen, wie sie sich in der Dunkelheit orientieren und wie sie ihre Jungen großziehen erfahren die Kinder in diesem Kurs. Im praktischen Teil formen sie eine Eule aus Ton. 

 

Unter unseren Füßen verbirgt sich die Vergangenheit (Workshop, 2 Termine)

mit Alexandra Eisinger
ab Klasse 4
2 Termine: 2 x 120 Minuten
max. 14 Kinder

Zwei Tage folgen die Teilnehmer*innen dieses Workshops mit einer echten Archäologin den Spuren der Vergangenheit. Schicht für Schicht begeben sich die Kinder mit Kelle und Pinsel auf Erkundungstour. Mit Maßband, Stift und Fotoapparat dokumentieren sie die Ausgrabung. Die Funde werden geborgen, gereinigt und wieder zusammengesetzt, die Befunde erfasst und ausgewertet. Und aus welcher Zeit stammen die Funde? Als praktische Umsetzung wird eine „Ausgrabung im Schuhkarton“ und eine Dokumentationsmappe erstellt.
Dieser Workshop ist auch gut für ältere Schüler*innen/Jugendliche geeignet. 

Von Bergknappen und Münzmeistern

mit Alexandra Eisinger
ab 8 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Haben denn schon immer alle Menschen mit Münzgeld bezahlt so wie wir? Sahen die Geldstücke immer schon so aus? Die Entwicklung vom Tauschhandel mit Waren bis zum bargeldlosen Bezahlen, vom Geräte- und Barrengeld bis zum Euro zeigt, dass es im Laufe der Geschichte viele Zahlungsmittel gab. Im Mittelalter war in Offenburg z.B. der silberne Adlerpfennig im Umlauf. Das Silber wurde von den Bergknappen im Kinzigtal abgebaut. Der Münzmeister prägte daraus den Adlerpfennig. Wie genau das funktionierte ist ein Thema dieses Kurses. In der kleinen Münzwerkstatt des Museums können die Kinder selbst Adlerpfennige prägen und mit nach Hause nehmen.

Von Mammuts und Faustkeilen - Leben in der Altsteinzeit

mit Alexandra Eisinger
ab 7 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Die Neandertaler in der Altsteinzeit sind die Ersten, die spezielle Werkzeuge aus Feuerstein, Knochen und anderen Materialien entwickeln. Die folgenden Cro-Magnon-Menschen sind die großen Künstler, die zum ersten Mal Schmuck und kleine Figuren herstellen. Und sie schaffen die wunderbaren Höhlenbilder! Der Kurs vermittelt einen Einblick in die Lebensbedingungen der Menschen der Altsteinzeit sowie in altsteinzeitliche Techniken und Materialien. Man kann selbst Feuer schlagen und im praktischen Teil wird eine „Höhlenmalerei“ nach Vorlage berühmter Höhlenmalereien hergestellt.

Wald - Land - Fluss

mit Alexandra Eisinger / Marion Herrmann-Malecha
ab 5 Jahren
90 Minuten
Klassengröße (ab 14 Kindern wird die Gruppe geteilt)

Wir sind umgeben von einzigartiger Natur, von Wäldern, Wiesen und Wasser. In jedem Bereich existieren Lebewesen, perfekt angepasst an ihre jeweilige Umgebung, wie zum Beispiel der Specht mit dem meißelförmigen Schnabel in seiner Baumhöhle, der blinde Maulwurf mit seinem gerade wachsenden Fell zum rückwärts und vorwärts Kriechen oder der Frosch mit seinen langen kräftigen Beinen zum Schwimmen und Springen. Im Kurs werden einheimische Tiere und ihre Lebensweisen angeschaut und so spannenden Fragen nachgegangen wie „Kotzen Eulen ständig?“. Jedes Lebewesen ist Teil eines Ökosystems, auch diese Systeme sind einen genaueren Blick wert. 

Im Anschluss wird ein buntes Origami-Tier aus der Ausstellung gefaltet.

Der Kurs kann mit verschiedenen Schwerpunkten (Wald/Fluss) gebucht werden und wird außerdem den verschiedenen Jahreszeiten angepasst.

 

Wie aus "Alle Mannen" Alamannen wurden

mit Marion Herrmann-Malecha / Alexandra Eisinger
ab 9 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder

Im Jahr 260 n. Chr. durchbrachen die Alamannen den Limes und beendeten die römische Herrschaft in unserem Raum. Sie errichteten Siedlungen und ließen sich hier nieder. Grabbeigaben wie Waffen, Schmuck, Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände geben einen lebendigen Eindruck von ihrer Kultur und Gesellschaft. Gleichzeitig zeugen der Tote im Baumsarg und die Grabbeigaben von ihrem Umgang mit dem Tod. Im praktischen Teil entsteht ein alamannisches Schmuckstück aus Kupferblech.

Wilden Tieren auf der Spur

mit Margarita Galkin
ab 6 Jahren
90 Minuten
max. 12 Kinder
Eine spannende Spurensuche, die zu einem geheimnisvollen Schatz führt. 
Rätselhafte Fußabdrücke, Gewölle oder verräterische Bisspuren, zu wem sie wohl gehören?
Alle Spuren verraten eine  Menge  über die Lebensweise unserer heimischen Waldtiere.
Dabei deuten die Kinder als Forscher spielerisch die Spuren, lösen Rätsel und Quizfragen an unterschiedlichen Stationen. Der Schatz kann nur mit Hilfe einer Schatzkarte geborgen werden. Jedes Kind wird mit einem Glückstein belohnt. 
Im praktischen Teil wird eine Schachtel aus Papier (Origamitechnik) für den Glücksstein gefaltet.
Dieser Kurs ist momentan nur als Kindergeburtstag buchbar.

Wir fahren nach Amerika. Auswanderung im 19. Jahrhundert.

mit Marion Herrmann-Malecha
ab Klasse 8 / ab 14 Jahren
60 Minuten
max. 20 Schüler*innen

Im 19. Jahrhundert verließen viele Menschen aus Offenburg und der Ortenau ihre Heimat, um in anderen Ländern, vor allem in Amerika, ein neues Zuhause zu finden. Die Schüler*innen erfahren in diesem Kurs die Ursachen der Auswanderungen und die daraus entstandenen Konsequenzen für die Menschen in Offenburg und der Ortenau. Es soll verdeutlicht werden, wie die Menschen damals lebten und was sie veranlasste, die Heimat zu verlassen.
Mit Hilfe von Quellen wie Zeitungen, amtlichen Verkündblättern und Zeitzeugenberichten wird dieses Thema noch lebendiger und nachvollziehbarer.

Zu Tisch bei den Römern

mit Alexandra Eisinger
ab 7 Jahren
90 Minuten (als Workshop: 2 Termine, 2 x 120 Minuten)
max. 12 Kinder

Neben dem bekannten liquamen, einer Würzsauce aus vergammelten Fischbestandteilen, gehörten auch solche Leckereien wie glis (Haselmaus) und psittacus (Papagei) auf den Tisch – allerdings nur auf den der reichen Römer. Was aber stand auf dem Speisezettel des Normalbürgers? Wie kamen das Olivenöl und der begehrte Wein in unsere Region? Was wurde in den römischen Nutz- und Kräutergärten gehegt und gepflegt?
Der Kurs gibt einen Einblick in römische Tischsitten, Gaumenfreuden und Küchenschränke. Eine kurze Darstellung der Produktion und Formenvielfalt des römischen „Sonntagsgeschirrs“, der Terra Sigillata, runden das Thema ab.

Die Teilnehmer*innen töpfern ein Terra-Sigillata-Gefäß in einer Formschüssel, genau wie die Römer.

Dieses Thema kann auch als Workshop für ältere Kinder mit einer Dauer von 2 x 2 Stunden gebucht werden. Dann wird im praktischen Teil nicht getöpfert, sondern gekocht. 

Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

mit Marion Herrmann-Malecha
ab Klasse 8 / ab 14 Jahren oder Erwachsene
60 Minuten
max. 20 Schüler*innen

Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2.400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33.000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang. Sie wächst, verändert ihr Aussehen, bekommt einen Eisenbahnanschluss, Industrieansiedlungen, neue Wohnviertel und die Autobahn. Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.