Projekte

 
 

Gedenkbuch im Salmen

Etwa 300 jüdische Offenburger*innen wurden zwischen 1933 und 1945 Opfer nationalsozialistischer Verfolgung. In der Gedenkstätte Salmen wird an diese Menschen erinnert. Seit 2005 haben mehr als 60 Jugendliche die Lebenswege von einigen dieser Personen erforscht und Kurzbiografien verfasst, die in einem Gedenkbuch, das später auf der „Empore der Erinnerung“ im Salmen seinen Platz finden wird, veröffentlicht sind. Durch die Kenntnis der Lebensläufe wird Nähe hergestellt und die Erinnerung an die Offenburger Juden und Jüdinnen wach gehalten.
Mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung und des Fördervereins von Archiv, Museum und Galerie der Stadt Offenburg e.V. startet jeweils im Herbst ein neuer Kurs, an dem 10–12 Jugendliche teilnehmen können. Einmal wöchentlich steht ein Ansprech- und Diskussionspartner im Stadtarchiv zur Verfügung. Die Teilnehmer*innen lernen eigenständig eine historische Recherche durchzuführen und die Ergebnisse öffentlich zu präsentieren.
Nach Absprache mit der Schule können die Arbeiten in den Unterricht einfließen und benotet werden.
 
Informationen: museum@offenburg.de
 
Die bisher erforschten Biografien finden sich hier
 
 
 
 
 

Podcast

Der Podcast entstand im Rahmen des FSJ Kulturs 2023/24 als eigenständiges Projekt unserer FSJlerin Maja Bergk.
 
In dieser Folge spricht sie mit der Leiterin des Museums,  Dr. Valerie Schoenenberg über die Sonderausstellung „Multikulti am Oberrhein“, die von Dezember 2023 bis August 2024 im Museum zu sehen war.
 
 
 
 
In dieser Folge spricht sie mit der Leiterin des Stadtarchiv Offenburg, Regina Brischle über das Euthanasie Projekt und die Sonderausstellung "Weggeschafft! Wer waren die Offenburger Euthanasie-Opfer?", die von Februar bis April 2024 im Salmen zu sehen war.